Die FIA hat ihre Vorgaben für die nachhaltigen Kraftstoffe der Formel 1 ab 2026 erläutert. Entscheidend ist nicht allein, dass ein Kraftstoff im Motor funktioniert. Auch Herkunft, Zusammensetzung und Emissionskriterien seiner Bestandteile müssen nachvollziehbar sein.
Zugelassene Ausgangsstoffe umfassen unter anderem Biomasse außerhalb der Nahrungskette, erneuerbare nichtbiologische Quellen und kommunale Abfälle. Für die Prüfung arbeitet die FIA mit Zemo Partnership am Sustainable Racing Fuel Assurance Scheme zusammen.
Das Verfahren soll die Herkunft und Bewegung der einzelnen Bestandteile entlang der Lieferkette verfolgen. Analysen des fertigen Gemischs ergänzen diese Dokumentation. So wird die Nachhaltigkeitsanforderung mit einer überprüfbaren Beschaffungskette verbunden, statt lediglich auf einer Bezeichnung des Endprodukts zu beruhen.
Die Mitteilung gehört zur Vorbereitung des Reglementwechsels und trägt den Stand vom Dezember 2025. Sie behauptet keine emissionsfreie Formel 1. Verbrennung und Rennbetrieb bleiben mit Umweltwirkungen verbunden. Der konkret beschriebene Fortschritt ist ein Rahmen, in dem Lieferanten ihre Angaben zu den vorgeschriebenen Kraftstoffbestandteilen unabhängig absichern müssen. Die sportliche Zulassung und die Umweltprüfung greifen dabei ineinander.
Quellen
Nachrichtenstand: 17.12.2025.
- FIA: Technik und Kraftstoffe für 2026Veröffentlicht am 17.12.2025
