FIA, Teamchefs, Antriebshersteller und Formel 1 haben Änderungen am neuen Reglement vereinbart. Grundlage sind Daten aus den ersten drei Veranstaltungen sowie Gespräche mit technischen Verantwortlichen und Fahrern. Die meisten Maßnahmen sind für Miami vorgesehen.
Im Qualifying soll die maximal erlaubte Energierückgewinnung von acht auf sieben Megajoule sinken. Gleichzeitig steigt die Spitzenleistung beim sogenannten Superclipping von 250 auf 350 Kilowatt. Ziel ist, die Dauer besonders intensiver Ladephasen zu verringern und mehr konstant schnelles Fahren zu ermöglichen.
Für Rennen nennt die Mitteilung eine Begrenzung zusätzlicher Boost-Leistung auf 150 Kilowatt beziehungsweise das bereits höhere aktuelle Leistungsniveau. In wichtigen Beschleunigungsabschnitten bleibt die elektrische Abgabe bei 350 Kilowatt, in anderen Bereichen wird sie auf 250 Kilowatt begrenzt.
Die Änderungen sollen abrupte Leistungsunterschiede reduzieren und das Energiemanagement besser an Strecken anpassen. Anpassungen für Rennstarts werden zunächst getestet und erst nach Auswertung übernommen. Die Veröffentlichung dokumentiert damit eine Reaktion auf erste Praxiserfahrungen; sie ist keine abschließende Bewertung, ob sämtliche Probleme des neuen Konzepts bereits gelöst sind.
Quellen
Nachrichtenstand: 20.04.2026.
- FIA: Anpassungen am Reglement 2026Veröffentlicht am 20.04.2026
