Die Langstrecken-Weltmeisterschaft ändert ab 2027 die LMGT3-Teamwertung. Punkte beider Fahrzeuge, die unter derselben Bewerberlizenz antreten, werden künftig addiert. Die Trophäe gewinnt der Bewerber mit der höchsten gemeinsamen Ausbeute.

Bisher wurden die Autos anhand ihrer Startnummern getrennt gewertet. Auch innerhalb eines Zweiautoteams konnten dadurch zwei eigenständige Titelkampagnen entstehen. Die neue Struktur rückt stattdessen die gesamte Mannschaft in den Mittelpunkt und nähert die LMGT3 der Logik der Hypercar-Teamwertung an.

Für den laufenden Jahrgang bleibt das bisherige System bestehen. Vor dem Finale in Monza gehören unter anderem die Corvette-Einträge von TF Sport und Racing Team Turkey, der Porsche von The Bend Manthey und der BMW von Team WRT zu den Titelanwärtern.

Die Regeländerung verändert die Bedeutung des zweiten Autos: Dessen Resultate fließen künftig unmittelbar in dieselbe Mannschaftsbilanz ein. Sie legt aber noch keine bestimmte Strategie für einzelne Rennsituationen fest. Bestätigt ist die gemeinsame Punkteberechnung ab 2027, nicht eine automatische Änderung aller Fahrerwertungen oder der sportlichen Reihenfolge auf der Strecke.

Quellen

Nachrichtenstand: 20.10.2026.