Die FIA hat ihre e-Safety-Leitlinien in einem Sicherheitsbulletin vorgestellt. Der Rahmen betrifft den Betrieb von Rennfahrzeugen mit Hochvolttechnik und richtet sich an Veranstalter, Sportwarte, Rettungsteams sowie Teilnehmer.

Mit mehr Hybrid- und Elektrofahrzeugen entstehen zusätzliche Anforderungen an die Vorbereitung von Veranstaltungen. Die Leitlinien behandeln deshalb nicht nur den unmittelbaren Zwischenfall, sondern auch Schulung, Ausrüstung und die geregelte Bergung eines betroffenen Autos.

Zu den Bausteinen gehören mehrsprachige Lernangebote, Briefings und praktische Übungen. Weitere Verfahren betreffen die Absonderung von Fahrzeugen und konkrete Ausrüstungsabläufe. Das Programm ist mit den Vorschriften des Internationalen Sportgesetzes verknüpft.

Die Veröffentlichung verdeutlicht, dass elektrische Sicherheit eine organisatorische Aufgabe ist. Ein modernes Rennfahrzeug benötigt nicht nur Schutztechnik an Bord, sondern vorbereitete Menschen und geeignete Arbeitsprozesse rundherum. Für einzelne Vorfälle sind geschulte Einsatzkräfte und die einschlägigen Verfahren maßgeblich. Der Beitrag beschreibt den veröffentlichten Rahmen und ist keine Anleitung, selbst an einem beschädigten Hochvoltfahrzeug tätig zu werden. Sein Stand ist Dezember 2025.

Quellen

Nachrichtenstand: 02.12.2025.